Angst vor der Praxis? Nicht nötig! Man wird nicht als Profi geboren! 

 
 
 
Wir bieten täglich 110-120 Fahrstunden an (natürlich auch Samstags).
 

Es gibt keine Terminprobleme und auch keine Betriebsferien, damit keine Wartezeiten für Sie entstehen.

Sie können täglich Fahrstunden buchen und müssen nicht Tage lang auf einen freien Termin für eine Fahrstunde warten. Bei uns können Sie Ihre praktische Ausbildung ohne jegliche Verzögerung und Pausen absolvieren.

 

Sie können Ihre praktische Ausbildung bei uns in folgenden Sprachen absolvieren:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Türkisch
  • Kurdisch
  • Arabisch
  • Urdu (Pakistanisch)

 

Die praktische Ausbildung ist gegliedert in die:

- Grundausbildung
- Aufbaustufe
- besonderen Ausbildungsfahrten (Sonderfahrten),
- Verbinden und Trennen (bei Anhängerklassen)
- Reifestufe (Prüfungsvorbereitung)
- Sicherheitskontrolle (bei Pkw- und Motorradklassen)

Bei uns wird nach pädagogischen Grundsätzen und in einer logischen Reihenfolge ausgebildet.

Grundausbildung

In der Grundausbildung werden alle für die Verkehrssicherheit wichtigen Ausbildungsinhalte geübt.

Dazu zählen unter anderem:

Fahrtechnische Vorbereitung der Fahrt,
Anfahren und Schalten in der Ebene, im Gefälle und in Steigungen,
Abbiegen und Fahrstreifenwechsel,
Rückwärtsfahren und Wenden,
Halten und Parken,
Beachtung von Ampeln und Verkehrszeichen,
Angepasste Fahrgeschwindigkeit,
Überholen,
Vorfahrt,
Verhalten an Bahnübergängen, Bushaltestellen, an Zebrastreifen,
Verhalten gegenüber Kindern und alten Menschen,
Vorausschauendes Fahren und Verhalten in komplizierten Verkehrssituationen,
Vermeiden risikoreicher Verkehrssituationen,
Umweltschonende und energiesparende Fahrweise,
Gefahrbremsung,
und einiges mehr

 

Erst wenn die Grundausbildung gut sitzt, darf der Fahrlehrer mit den Sonderfahrten beginnen!

Nachdem die Grundausbildung abgeschlossen ist, Sie das Fahrzeug sicher beherrschen und auch schwierige Verkehrssituationen bewältigen können, dürfen Sie die besonderen Ausbildungsfahrten absolvieren.

In der folgenden Tabelle ist die Mindestanzahl der Sonderfahrten für die jeweiligen Klassen dargestellt. Jeder Fahrschüler muss die Mindestanzahl der Sonderfahrten absolvieren, unabhängig von seinem Können. Die Sonderfahrten sind eingeteilt in Fahrten auf Bundes- oder Landstraßen (Überlandfahrt), Autobahnen oder Kraftfahrstraßen (Autobahnfahrt) und Fahrten bei Dämmerung oder Dunkelheit (Nachtfahrt).

 

Die Anzahl der Sonderfahrten ist davon abhängig, ob schon eine Fahrerlaubnis besteht.

 

Ist noch kein Führerschein vorhanden, stehen folgende Sonderfahrten auf dem Programm:

Klasse Überlandfahrt Autobahnfahrt Nachtfahrt Gesamt
A1, A2, A, B 5 4 3 12

Die folgende Tabelle stellt dar, wie viele Sonderfahrten zu absolvieren sind, wenn bereits ein Führerschein erworben wurde:

Von auf Überlandfahrt Autobahnfahrt Nachtfahrt Gesamt
A1 A2 3 2 1 6
A2 A 3 2 1 6
B BE, C1 3 1 1 5
C1 C1E, C 3 1 1 5
B C 5 2 3 10
C CE 5 2 3 10
 

Bei den Klassen C1 oder C besteht die Möglichkeit, die jeweilige Anhängerklasse in einem gemeinsamen Ausbildungsgang zu erwerben. In diesem Fall gilt folgende Tabelle:

Klasse Art Überlandfahrt Autobahnfahrt Nachtfahrt Gesamt
C1 und C1E ohne Anhänger 1 1 0 2
  mit Anhänger 3 1 2 6
  Gesamt 4 2 2 8
C und CE ohne Anhänger 3 1 0 4
  mit Anhänger 5 2 3 10
  Gesamt 8 3 3 14

 

Bei der Führerscheinklasse BUS (D, D1) gelten besondere Regelungen hinsichtlich der praktischen Ausbildung.
Folgende Tabelle zeigt, wieviele Fahrstunden abhängig vom Vorbesitz durchgeführt werden müssen.

Führerschein Vorbesitz Kl. B oder C1
< 2 Jahre
Kl. B oder C1
> 2 Jahre
Kl. C
< 2 Jahre
Kl. C
> 2 Jahre
Kl. D1 Kl. DE
Grundausbildung 45 33 14 7 20 4
Überland 22 12 16 8 5 3
Autobahn 14 8 8 4 5 1
Nachtfahrt 8 5 6 3 5 1
Gesamtstunden 89 58 44 22 35 9

 

Anforderungen an die Sonderfahrten im Einzelnen

Bei den Sonderfahrten wird das Fahren in besonderen Situationen und unter schwierigen Bedingungen geübt. Die Grundausbildung soll beim Ersterwerb möglichst abgeschlossen sein, bevor mit den besonderen Ausbildungsfahrten begonnen wird. 

Schwerpunkte der Autobahnfahrten:

  • Fahren mit hoher Geschwindigkeit
  • Einschätzen des Abstandes bei hoher Geschwindigkeit
  • Verkehrsbeobachtung, vorausschauendes Fahren
  • Einfahren und Ausfahren, auch auf Parkplätze und Raststätten
  • Überholen
  • Befahren eines Autobahnkreuzes
  • Gefahren bei hoher Fahrgeschwindigkeit
 

Schwerpunkte der Überlandfahrten:

  • Fahren mit höherer Geschwindigkeit
  • Abbiegen von Schnellstraßen in Seitenstraßen oder Nebenstraßen
  • Fahren in Kurven mit höherer Geschwindigkeit
  • Überholen
  • Vorausschauendes Fahren
  • Gefahren erkennen

Schwerpunkte der Nachtfahrten:

  • Bedienung, Anwendung und Kontrolle der Beleuchtungseinrichtungen
  • Verhalten bei Blendung durch Gegenverkehr
  • Benutzung des Fernlichts
  • Anpassen der Geschwindigkeit
  • Erkennen von Gefahren
  • Besonderheiten des Fahrens bei Dunkelheit
  • Fahren außerorts und auf Autobahnen und Erkennen der Gefahren
  • Fahren unter sich verändernden Lichtverhältnissen
 
Quelle: www.degener.de